Schildere ich im Anschreiben auch meinen Werdegang?

Im Anschreiben gehen Sie hauptsächlich auf die Punkte ein, die für die Stelle und das Unternehmen wichtig sind. So können Sie am besten argumentieren, dass Sie die richtige Person für diese Position sind. Alle weiteren Informationen befinden sich im Lebenslauf.

Worauf achten Personaler*innen im Interview?

Für Personaler*innen sind für eine Entscheidung folgende Punkte von Bedeutung:

– Passen Sie zum Unternehmen und in das Team?
– Haben Sie die Stellenanzeige gelesen und richtig interpretiert?
– Bringen Sie die nötigen Skills und Kompetenzen für den ausgeschriebenen Job mit?
– Demonstrieren Sie die nötige Motivation, um einen Mehrwert für das Unternehmen liefern zu können?

Wie viele Hobbys kann ich im Lebenslauf angeben?

Es empfiehlt sich, an die drei Hobbys auszuwählen, die nach Feierabend und am Wochenende ihren Platz finden können. Mehr als sechs Hobbys sollten Sie nicht anführen. Sonst könnte sich der neue Arbeitgeber Gedanken darüber machen, ob eigentlich genügend Zeit für Ihren Job bleibt.

Darf ich zu Schulden oder persönlichen Vermögensverhältnissen befragt werden?

Ihre Vermögensverhältnisse sind Ihre Privatsache. Auf Fragen zu persönlichen Schulden müssen Sie daher nicht antworten. Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn es sich um die Besetzung einer Vertrauensposition im Finanzbereich handelt.

Wie wichtig ist das Anschreiben bei den Bewerbungsunterlagen?

Obwohl der erste Blick wahrscheinlich auf den Lebenslauf fallen wird, ist das Anschreiben das Herzstück Ihrer Bewerbung. Hier erfahren Recruiter*innen etwas über Ihre Motivation und Ihre argumentativen Fähigkeiten. Vor allem wenn es in der zukünftigen Tätigkeit um das Erstellen von Texten geht, können Sie hier Pluspunkte sammeln. Auch wird klar, ob Sie sich mit der Stellenbeschreibung und dem Unternehmen auseinandergesetzt und Ihre Ausführungen dahingehend angepasst haben.

Kann ich mich in einer Bewerbung auf zwei unterschiedliche Stellen bei einem Unternehmen bewerben?

Davon rate ich eindeutig ab. Sie könnten den Eindruck erwecken, sich nicht die Mühe für individuell zugeschnittene Bewerbungen machen zu wollen. Auch ist es möglich, dass unterschiedliche Personaler*innen für die jeweilige Position verantwortlich sind – dann wird es schwierig, wenn diese sich eine Bewerbung teilen sollen.