Wie kaschiere ich im Lebenslauf die Zeiten der Arbeitslosigkeit?

Am besten gar nicht. Zum einen gehören die Lücken zu Ihrem Werdegang dazu. Zum anderen ist es kein Makel, sondern mittlerweile kann es jeden/jede treffen zumindest einmal arbeitslos zu sein. Jede/r Personalentscheider/in weiß, dass heutzutage nicht jede/r immer sofort eine neue Stelle findet. Wenn Sie zwischen einzelnen Positionen nur kurz, etwa zwei Monate, ohne Arbeit waren, brauchen Sie diese im Lebenslauf nicht extra anzuführen. Haben Sie über einen längeren Zeitraum, etwa über ein Vierteljahr, eine Arbeit gesucht, dann geben Sie das bei der Berufserfahrung mit der Zeitspann an und schreiben  „Arbeit suchend“ dazu. Haben Sie in dieser Zeit eine Fortbildung gemacht, nennen Sie diese unter den Weiterbildungen.

Soll ich das angebotene Getränk beim Bewerbungsgespräch annehmen?

Aus falsch verstandener Bescheidenheit wird das angebotene Getränk oft abgelehnt. Sie sollten diese Höflichkeit aber nicht zurückweisen. Vielleicht wollen Sie ja später einen Schluck Wasser nehmen, um eine Gesprächspause zu überbrücken.

Soll ich zum Bewerbungsgespräch eine Handtasche oder lieber eine Mappe mitnehmen?

Beides ist möglich. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie ein klassisches Modell wählen. Zu viele Laschen, Schnallen oder Glitzer haben darauf nichts zu suchen. Entscheiden Sie sich für ein entsprechend großes Exemplar, da es nicht schön aussieht, wenn überall Papier heraus schaut und somit schon Knicke erhalten hat. Wichtig ist, dass die Tasche/Mappe sauber und an den Ecken nicht abgestoßen ist.

Was sollte ich beim Erstellen eines BewerberInnenprofils in einer Jobbörse beachten?

Bevor Sie Ihr Profil anlegen, sollten Sie sich über die Nutzungsbedingungen der Jobbörse informieren. Achten Sie vor allem darauf, ob Ihre Daten anonymisiert oder unverschlüsselt an das suchende Unternehmen übermittelt werden.

– erstellen Sie Ihr Profil so sorgfältig wie eine herkömmliche Bewerbung

– indem Sie die Freitextfelder klug nutzen, können Sie Ihr Profil so individuell wie möglich gestalten

– aktualisieren Sie das Profil/den Lebenslauf regelmäßig

Wie beantworte ich im Bewerbungsgespräch die Frage nach der Überstundenbereitschaft am besten?

Durch diese Frage versucht der/die Personalist/in zu erheben, wie gut Sie für anfallende Überstunden einsetzbar sind und inwiefern Überstundenbereitschaft Ihren Arbeitsstil prägt. Prinzipiell sollten Sie mit Ihrer Antwort persönliche Überstundenbereitschaft signalisieren, da in den meisten Unternehmen zumindest zeitweise Überstunden anfallen. Bei der Quantifizierung der für Sie möglichen Überstunden sollten Sie jedoch die Frage zurückgeben und dadurch zu erheben versuchen, wie viele Überstunden denn normalerweise in der entsprechenden Position anfallen. Ob dieser Rahmen dann für Sie auch tragbar ist, entscheiden natürlich nur Sie selbst und wird wahrscheinlich auch von der Art der Überstundenabgeltung abhängen.